Ultraschall-Prägen

Individuelle Texte oder Logos können beim Ultraschall-Prägen mit geringem Kraftaufwand z.B. in Kunstleder oder Miederwaren „eingestempelt“ werden.

Beim Ultraschall-Prägen hat der Amboss die Funktion eines Stempels. Die Sonotrode drückt das durch den Ultraschall erwärmte Material auf den Stempel, so dass es in der Oberfläche umgeformt wird. Nach dem Abkühlen des Materials ist die Prägung abgeschlossen. Zum Prägen mit Ultraschall eignen sich Materialien wie Kunstleder, textile Gewebe aus Kunstfasern, Vliese oder thermoplastische Folien.

Da das Material durch die Ultraschall-Schwingungen erwärmt ist, ist der Kraftaufwand beim Ultraschall-Prägen deutlich geringer als bei mechanischen Verfahren. Weitere Vorteile sind die kurzen Prägezeiten sowie die Einfachheit der Technik selbst.

Zum Einsatz kommt das Ultraschall-Prägen fast ausschließlich in Sonderanwendungen, z.B. in der Textilindustrie zum Einbringen von Logos und Schriften in Miederwaren oder in der Automobilindustrie zum Prägen von Kunstledern im Interieur.